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Verschreibung und Arzneimittelbild |
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Die Verschreibung erfolgt in der Homöopathie
immer nach dem Arzneimittelbild. Dieses wird dadurch erforscht,dass
der Gesunde ein Mittel in der homöopathisch potenzierten
Form zu sich nimmt. Dies geschieht über einen längeren
Zeitraum und alle Veränderungen des Befindens werden
dann als Symptome zusammengetragen. |
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So verursachen zum Beispiel Schwefel oder
auch Arsen in der homöopathischen Zubereitung Hautveränderungen
von Entzündungen bis zur Schuppenbildung. Genau diese
beobachteten Veänderungen oder Symptome können
dann beim erkrankten Menschen oder Tier geheilt werden.
Hierbei gibt es keinerlei pharmakologischen Nebenwirkungen.
In selten Fällen reagiert der Körper auf homöopathische
Mittel über, die Symptome verstärken sich oder
es treten neue Symptome auf. Durch das Absetzen der Mittel
verschwinden diese Überreaktionen immer innerhalb
weniger Tage. Da es sich um keine von außen kommende
chemische Einwirkung handelt, können auch keine Schäden
zurückbleiben.
Viele Erkrankungen lassen sich mit bewährten Indikationen
behandeln. Dies sind Mittel, die bei dieser Art von Erkrankung
schon oft und sicher geholfen haben, wie Arnika bei Verletzungen
und Quetschungen und Rhus toxicodendrum bei Zerrungen
und Stauchungen, die sich unter Bewegung verbessern.
Bei chronischen, also schon länger dauernden Krankheiten
muß jedoch meist auf die konstitutionelle Behandlung
zurückgegriffen werden. Der behandelnde Tierarzt
sucht also das Arzneimittel, das zu den besonderen, auffälligen
und charakteristischen Symptomen des Patienten passen.
Dies bezieht sich vom Gemüt und dem Verhalten, auf
die Futtervorlieben, die Ängste, wann die Krankheitssymptome
auftreten wie Tages oder Nachtzeit , bis hin zum Detail
ob Hautschuppen klein und staubförmig oder eher groß
und wie Kleie sind, das Sekret einer Ohrentzündung
hell oder dunkel, klebrig oder fadenziehend ist und welchen
Geruch es dabei hat. Hier ist die Homöopathie im
wahren Sinn des Wortes ganzheitlich.
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