Die Homöopathie und die Katze
 
Die Katze ist unser Lieblingspatient, was den Erfolg in der homöopathischen Behandlung angeht. Sie spricht in der Regel dankbar und schnell auf die homöopathischen Gaben an, welche zur Freude des Besitzers ja nicht geschluckt werden müssen sondern direkt über die Mundschleimhaut wirken und dabei noch angenehm oder zumindest neutral schmecken.
 
Insbesondere bei Krankheiten, denen mit der Schulmedizin nur schlecht oder gar nicht beizukommen ist, kann die Homöopathie das eine und andere mal größere und kleinere Wunder bewirken.
Chronische Zahnfleischentzündungen brauchen selten Antibiotika, nie Cortison, das in Dauergaben oder als Depotspritze die Lebenserwartung häufig herabsetzt. Eine gute Zahnsanierung vorausgesetzt, bringt meist schon die erste Kur eine deutliche Besserung und wenn die Entzündung nicht schon über Jahre immer wieder kommt, ist oft eine gute Prognose möglich.
Eine Domäne der Homöopathie bei der Katze ist die chronische Nierenentzündung, die so häufig schleichend beginnt und zu spät vom Tierbesitzer bemerkt wird. Selbst wenn alle Antibiotikagaben nicht mehr helfen, innerhalb weniger Tage schafft die Homöopathie meist, dass sich das Nierengewebe regeneriert und die Katze wieder zu Kräften kommt. Dieser neue Gesundheitszustand lässt sich mit ein wenig Umsicht dann auch meist über Jahre halten.
Selbst bei Krankheiten die in der Schulmedizin kaum, wie zum Beispiel das Eosinophile Granulom, oder gar nicht behandeln lassen, hat die Homöopathie ihre Möglichkeiten. Das Eosinophile Granulom kann meist zur Abheilung gebracht werden und seine Tendenz wiederzukehren deutlich verringert werden. Sebst bei der felinen infektiösen Bauchwassersucht, einer durch ein Virus hervorgerufenen Krankheit, die unbehandelt immer tödlich verläuft können 40 bis 60% der Katzen gerettet werden. Manche leben jetzt schon mehr als 5 Jahre nach der Labordiagnose und dem wassergefüllten Bauch, ohne äußerliche Krankheitssymptome. Leider dürfen sie nicht wieder ins Freie, da sie andere Katzen anstecken würden.
Bei der Katzenseuche, die insbesondere junge, ungeimpfte Tiere befällt und mit ihren Geschwüren im Verdauungstrakt, trotz Tropf und künstlicher Ernährung, vielen Tieren das Leben kostet, überleben fast alle homöopathisch behandelten Tiere. Die Mittel nehmen den Tieren die meisten durch die Geschwüre eintretenden Schmerzen, und oft wird schon Stunden nach den ersten Gaben wieder gefressen.
Hier, wie beim Katzenschnupfen ist das Virus natürlich noch in der Katze, doch der Heilungsprozess verläuft meist schnell und mild. Schon nach ein zwei Tagen sind die Tiere wieder bei Kräften.
 
 
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