Die Homöopathie und der junge Hund
 
In den ersten Lebenswochen werden die Weichen für die Gesundheit des Hundes in entscheidenden Maße gestellt. Da selbst die gut entwurmten Hunde von privaten Züchtern, die Wurmlarven im Körpergewebe mit sich tragen, ist es immer ratsam, den jungen Hund sobald er von den anderen Ansteckungsquellen, seinen Wurfgeschwistern, getrennt ist umgehend zweimal in kurzem Abstand zu entwurmen. Der Tierarzt kann jetzt auch schon den Gesamtgesundheitszustand beurteilen.
 
Insbesondere die Ernährung ist eine Herausforderung.
Hunde sind Individualisten, die ideale Ernährung für jeden Hund gibt es nicht. Die heutigen Futtermittel sind häufig zu gut. Insbesondere bei den großen Rassen ist häufig ein zuviel an Eiweiß im Futter. Die Endgröße ist genetisch festgelegt. Je langsamer und gleichmäßiger das Wachstum erfolgt, desto gesünder sind in der Regel die Knochen und Gelenke.
Lahmheiten im Wachstum sind immer ein Grund umgehend den Tierarzt aufzusuchen. Hier ist häufig eine radikale Ernährungsumstellung der erste Schritt zu Besserung. Mit einer genauen individuell abgestimmten homöopathischen Therapie wird ein gutes Wachstum unterstützt und manch eine Gelenkoperation vermieden.
Auch bei kleineren Hunden kommen Wachstumsprobleme vor. Häufig sind diese durch ein unausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis in der Nahrung, bedingt. Der Hund frisst seltsame Dinge, wie Papiertaschentücher, Erde, Sand oder Holz. Diese Symptome werden unter der homöopathischen Therapie in der Regel innerhalb von drei bis vier Wochen verschwinden, ohne dass irgendwelche bleibenden Schäden auftreten.
Die Erziehung ist ein weites Feld. Doch hier kann die Homöopathie bei vielen Verhaltensauffälligkeiten großes leisten. Übermäßige Ängstlichkeit und Unsicherheit gehören in ihren Heilbereich, genauso wie die Freudentränen, die dem Junghund bei Aufregung unwillkürlich abgehen.
In den ersten Lebenswochen und Monaten ist es oft erheblich einfacher und damit auch preiswerter das passende konstitutionelle Mittel für den Hund zu finden und so zusammen mit einer guten Ernährung ein gutes Fundament zu legen.
 
 
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